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Open Access
(engl.: freier, kostenloser Zugang) bezeichnet das Ziel, wissenschaftliche
Literatur und Materialien im Internet frei (kostenlos und ohne Lizenzbeschränkungen)
zugänglich zu machen. Erlischt durch eine »Open Access«-Veröffentlichung mein Urheberrecht? Nein. Das Urheberrecht ist nicht übertragbar und bleibt für Ihr geistiges Eigentum stets bei Ihnen. Wohl aber geben Sie die Nutzungsrechte für die Online-Version Ihres Textes frei. Im »Archiv der Zeitzeugen« verlangen wir aber ausdrücklich, dass bei einer Verwendung von Texten oder Textteilen der Urheber stets mit Quellenangabe genannt werden muss. Warum wir die freie Verfügbarkeit der Texte im Netz aber keinesfalls für problematisch, sondern ganz im Gegenteil für förderlich halten, erläutern wir auf dieser Seite. Was sind die Vorteile einer »Open Access«-Veröffentlichung für mich? Das »Archiv
der Zeitzeugen« bietet für Ihren Zeitzeugentext eine wunderbare
Plattform. Sie haben die Möglichkeit, innerhalb einer großen
Gesamtausgabe Ihre kleine Zugabe zu einem außerordentlichen Mosaik
der Geschichte zu geben. Diese wertvolle Sammlung von Texten soll einer
möglichst breiten Öffentlichkeit und auch der Wissenschaft nutzbar
gemacht werden. Dieses Ziel erreichen wir nur über eine »Open
Access«-Nutzbarkeit des Archivs. Macht mein Archivbeitrag im »Open Access« nicht meinem Beitrag in Buchform Konkurrenz? Das sehen
wir aufgrund unserer Erfahrung nicht im geringsten. Die Verfügbarkeit
der Texte im »Open Access« ist vielmehr eine Bewerbung der
Buchform und ergänzt diese auf einzigartige Weise. Arbeiten und lesen
werden die Menschen auch in 20 Jahren noch mit und in Büchern aus
Papier - die Möglichkeit der zusätzlichen digitalen Bearbeitung
macht einen Text aber noch wertvoller. Darf jeder aus meinem Werk frei zitieren? Ja und Nein. Er darf frei zitieren, sofern er Ihr Werk als Quelle und Sie als Urheber angibt. Aber das ist aus unserer Erfahrung alles andere als ein schlimmer Rechteverlust. Es kann einem Text gar nichts besseres passieren, als so oft wie nur eben möglich zitiert zu werden. Dies macht ihn schließlich relevant - und damit auch bekannt. Jeder veröffentlichte Auszug aus Ihrem Text ist ein Gewinn, den Ihnen beispielsweise eine Anzeige in selbigem Format kaum bieten kann. Was spricht noch für »Open Access«? Für
die Forderung nach Open Access spricht, dass damit stark subventionierte
Forschungsergebnisse der Universitäten und anderer öffentlich
unterstützter Forschungseinrichtungen frei zugänglich werden
und nicht teuer verkauft werden: Open Access ist so nach Auffassung von
Graf (2003) »die geeignete Antwort auf die Krise der wissenschaftlichen
Literatur, die sich nicht nur auf die Zeitschriftenpreise auswirkt, sondern
auch dazu führt, dass etwa ein Sammelband in vierfacher Weise von
der öffentlichen Hand subventioniert wird und der Staat so seine
eigenen Forschungsergebnisse von kommerziellen Verlagen zurückkauft«
(vgl. Zusammenfassung).
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