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1850 bis 1945. Von der Industriellen Revolution bis zu den Weltkriegen.

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  Inhaltsverzeichnis

• Bachmann, Richard: »Betrogen und vergessen«
• Helms, Heinrich: »Nun gute Nacht, meine Lieben«
• Lempelius, Alfred: »Erster Weltkrieg«
• Mann, Hans: »Eine Jugend unter Despoten«
• Schaefer, Karl: »Die Holzschale der Kahns«
• Runze, Klaus: »Karl-Boguslaf, 1933 - 1945«
• Böninger, Beatrice : »My Dear Old Schnitzelchen«
• Marschall, Ernst: »Milchgesicht und Panzergerassel«
• Ernst, Heinz: »Oberjäger Fritz Pietz im Rußlandfeldzug des 2. Weltkrieges«
• Klee Rosenthal, Bellis: »Etwas besseres als den Tod«
• Skopp, Horst: »Überlebenschance Pharmazie: Imaginäre Schlösser 1921 - 1950«
• Bonin, Fritz und Inge: »Zwei Wege aus Ostpreussen«
• Wagner, Franz-Johannes: »Wider das Vergessen. Sozialarbeiterkollegen aus dem Studienjahrgang 1955 bis 1957 berichten über Ihre Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg und an dessen Ende«
• Böninger, Beatrice: »Großherzoglicher Bürgermeister. Großherzoglicher Bürgermeister von Herrnheim bei Worms - Philipp und Wilhelm Mahler - Familienchronik 1649-1960«
• Hausmann, Wolfgang: »Sonntagskind - Gödekes Jahre 1933-1953«
• Lachmund, Johannes: »Fliegen (Mein Traumberuf - bis zu den bitteren Erlebnissen des Krieges)«
• Gierse, Ludwig: »Demjansk/Bukarest/Kutschino (Krieg und Gefangenschaft)«
• Rosenkranz, Kurt: »Meine Erlebnisse als Funker bei der Kriegsmarine, in der Kriegsgefangenschaft und als Funkoffizier bei der Handelsmarine«
• Baumann, Dr. Heinz: »Johann Friedrich August Baumann – Lebenslauf mit Kriegstagebuch 1870/71«
• Hahn, Helmut: »1945 mit 17 – Wie mir die Jugend gestohlen wurde«
• Stegmüller, Georg: »Gefangenschaft in Russland«

• Cornelissen, Barbara und Josef, u.a.: »Wie ich das Kriegsende 1945 in Mühlhausen/Uelzen erlebte«


 

Bachmann, Richard: »Betrogen und vergessen«

Die Geschichte des Kriegskindes Reinhard Bachner

[978-3-86582-139-3] Archiv der Zeitzeugen 005, 710 Seiten, Broschur

Die Geschichte des Reinhard Bachner steht stellvertretend für eine Generation. deren Kindheit in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Humorlos und schnell mussten diese Kriegskinder zu Erwachsenen werden. Und sie wurden in ihrer persönlichen Entwicklung genau dort geschädigt. wo es am meisten wehtut: in den ersten entscheidenden Lebenserfahrungen. Eine barbarische Diktatur. strenge Erziehung und materielles Elend – aus diesem Beton wurde das Fundament ihrer seelischen Identität gegossen. Das Fazit: Die Kriegskinder gehören zu einer betrogenen. von der Geschichte kalt übergangenen und vergewaltigten Generation. Sie zahlten die Zeche für den Krieg schon bei der Geburt. Und sie litten auch am meisten unter den Konsequenzen dieses Krieges. Der Überlebensdruck Ende der 40er bis Ende der 50er Jahre kostete die zweite Chance im Leben: Nach der Kindheit im Krieg war es diesmal die Jugend nach dem Krieg. die für immer beschädigt wurde. Richard Bachmann hat dem noch wenig durchleuchteten Alltag der Kriegskinder und ihrem Werdegang ein Denkmal gesetzt.

(ca. 5 MB)

ISBN 978-3-86582-139-3 / EUR 27,50


 

Helms, Heinrich: »Nun gute Nacht, meine Lieben«

Briefe aus dem Zweiten Weltkrieg, Herausgegeben von Siegmund Helms

[978-3-86582-291-8] Archiv der Zeitzeugen 006, 430 Seiten, Broschur

Dieser Band enthält Briefe des Lehrers Heinrich Helms. der von 1940-45 als Soldat in Frankreich und an der Ostfront eingesetzt war. wo die deutscheWehrmacht vergeblich versuchte. Moskau einzunehmen. Kurz vor Kriegsende erlag er während des Rückzuges der deutschen Truppen in Ostpreußen seinen schweren Verwundungen und wurde auf einem Soldatenfriedhof in Pillau bei Königsberg begraben. Über den gesamten Zeitraum stand die Sehnsucht des Pioniers Heinrich Helms nach seiner Familie im Mittelpunkt der meisten Briefe. Mit dem von Hitler propagierten Feindbild war er nach Polen und Russland gekommen. im Kontakt mit der polnischen und russischen Bevölkerung revidierte er dieses Bild. Schwer nachzuvollziehen ist gelegentlich der Kontrast zwischen den schrecklichen Kriegsereignissen und seinen fast idyllischen Briefen. in denen er immer wieder Landschaften. Dörfer und Städte sowie die Lebensverhältnisse der dortigen Bevölkerung und seine Quartiere beschrieb.

(ca. 3 MB)

ISBN 978-3-86582-291-8 / EUR 20,80


 

Lempelius, Alfred: »Erster Weltkrieg«

[978-3-86582-326-7] Archiv der Zeitzeugen 001, 237 Seiten, Broschur

In seinen Aufzeichnungen aus dem ersten Weltkrieg schildert der junge Soldat Alfred Lempelius präzise den Kriegsalltag und Umgebung einiger Kriegsschauplätze der Jahre 1916 bis 1918: Berichte über die Routine in der Truppe, Landschaften und Märsche sowie Schilderungen des grausigen Grabenkrieges in Flandern. Alfred Lempelius beschreibt einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben als Soldat im ersten Weltkrieg. Er verweilt auch einige Zeit bei seinen Erlebnissen hinter der Front und mit Landschaftsschilderungen während den Verlagerungen seiner Truppe. Für heutige Leser ist dieses Tagebuch ein eindrucksvolles Dokument, in dem Alltag, Erfahrungen und Empfindungen eines Soldaten im ersten Weltkrieg an Frontschauplätzen sichtbar werden.

(ca. 0,8 MB)

ISBN 978-3-86582-326-7 / EUR 15,50


 

Mann, Hans: »Eine Jugend unter Despoten«

[978-3-86582-421-9] Archiv der Zeitzeugen 008, 661 Seiten, Broschur

Hans Mann, Jahrgang 1926. berichtet tabufrei vom Leben als Heranwachsender im Dritten Reich. Der Zeitzeuge ließ jahrelang im geistigen Ghetto der Nazis den Freiheitsgedanken über BBC London auf sich wirken. Er erzählt von den Schrecken des Krieges und der langen russischen Gefangenschaft nach dem Krieg. Der Autor versucht auf die Schlüsselfrage zu antworten. warum und mit welcher Unerbittlichkeit die Deutschen bis in den Untergang durchhielten und distanziert sich von zu einfachen Erklärungsmustern.

(ca. 2,5 MB)

ISBN 978-3-86582-421-9 / EUR 25,00


 

Schaefer, Karl: »Die Holzschale der Kahns«

[978-3-86582-419-6] Archiv der Zeitzeugen 007, 243 Seiten, Broschur

Der Verfasser erzählt seinen Enkeln in spannenden Episoden und nachdenklichen Schilderungen, wie er als Junge durch eine Reihe von alltäglichen Erfahrungen, aber auch dramatischen Ereignissen zu einer inneren Ablehnung und Gegnerschaft gegenüber dem Nationalsozialismus gelangt. Diese Reihe beginnt damit, dass er am 10.11.1938 (Reichskristallnacht) verstörter Zeuge der menschenunwürdigen Verhaftung der Eheleute Kahn wird. Besonders anschaulich weiß er seine Erlebnisse und Ängste als Pimpf, im Bombenkrieg und am Kriegsende darzustellen. Ebenso interessant und wissenswert ist sein Bericht, wie er die einjährigen Zwangsferien überbrückt und welchen Schock die Nachrichten von dem Völkermord an den Juden und die Entdeckung eines Massengrabes mit ermordeten Russen in unmittelbarer Nähr der Heimatstadt in ihm auslösen.

(ca. 0,7 MB)

ISBN 978-3-86582-419-6 / EUR 15,90


 

Runze, Klaus: »Karl-Boguslaf, 1933 - 1945«

[978-3-86582-414-1] Archiv der Zeitzeugen 009, 118 Seiten, Broschur

Zu Ostern 1933 wird Karl-Boguslav Runze eingeschult. Die Zeitläufe, welche die vorgezeichnete Gleisrichtung ihrer verhängnisvollen Bahn schon einzuschlagen begonnen hatten, nahmen drei Monate nach der Machtergreifung Adolf Hitlers, auch Karl-Bo, den kleinen, als Prinz apostrophierten Träger des Familien-Verbunds, mit. Wie von einem Regenbogen getragen, dessen luzide Farben sich immer mehr trübten, um schließlich als dunkler Schweif gleich einem schwarzen Regenbogen am Himmel zu erscheinen, mündete sein kurzes und doch so intensiv geführtes Leben schnurstracks
in dem schwarzen Loch eines bis heute ungewiss gebliebenen Abbruchs.
Vor diesem »Zielpunkt zum Tode« sollte er, der Rekrut der Kavallerie, im Januar 1945 nun stehen – und vermisst bleiben: Als ein 17-jähriger Wehrmachtssoldat war er in Gnesen, östlich der Stadt Posen, stationiert, als die Rote Armee ab Mitte Januar 1945 – drei Monate vor dem Zusammenbruch des Dritten Reiches – südlich von Warschau mit der Überquerung der Weichsel die Offensive in Richtung
Berlin einleitete.

Als jüngerer Bruder, der ihn auf vielen Wegen seines so windungsreichen jungen Lebens begleiten konnte, habe ich die umfangreichen Zeugnisse, die Bo, wie er ja auch verkürzt genannt wurde, uns hinterlassen hat, zusammengetragen. Zu einem leuchtenden Blumenstrauß gebündelt, der sich immer mehr zu einem Gebinde schwarzer Knospen verknoten musste, habe ich versucht das Vermächtnis, das dieses Leben uns übertragen hat, in der Form einer Ich-Erzählung als »Ein helles Leben in Verdunkelung« in den Raum zu stellen.

Klaus Runze, Mai 2006

(ca. 2 MB)

ISBN 978-3-86582-414-1 / EUR 12,50


 

Böninger, Beatrice : »My Dear Old Schnitzelchen«

Mahler und Lorent 1810-1960, Zwei deutsch-englische Familien, Dokumente, Briefe, Fotos

Archiv der Zeitzeugen 011, 481 Seiten, Broschur

Die Autorin hat 17 Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine umfangreiche Sammlung von Familiendokumenten entdeckt. Sie besteht aus alten Fotos, Dokumenten, Briefen und Zeitungsausschnitten. Beatrice Böninger war auf die Familiengeschichte Mahler und Lorent gestoßen, zwar nicht lückenlos, dafür aber sehr authentisch in bestimmten Abschnitten. Die Unterlagen gehen zurück bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie sind wie ein Puzzle, mit dem sich die Zeitabschnitte von 1810 bis 1960, gemeinsam mit den Personen, zu einem Bild zusammenfügen lassen. Zwei handgeschriebene Briefe des Urgroßvaters John Rudolf Lorent an seine Tochter Beatrice Mahler geb. Lorent aus den Jahren 1904 und 1905 haben dem Buch den Titel gegeben. Der Vater redet seine Tochter, die zwischenzeitlich Ehefrau und Mutter ist, mit My dear old Schnitzelchen an. Das Buch enthält u.a. 63 Liebesbriefe von Beatrice Lorent an Philipp Mahler aus den Jahren 1893/94. Weitere 76 Briefe an John Rudolf Lorent in England von seiner Schwester Mina aus Köln, aus den Jahren 1899 bis 1904, schildern das damalige Leben in der Stadt am Rhein. Drei Briefe aus dem Jahr 1879 von John R. Lorent aus Kairo an das Bankhaus Rothschild in London, konnten mit freundlicher Genehmigung des Rotschild Archivs London veröffentlicht werden. Mit diesem Buch ist auch die Vorstellung verbunden, dass andere Teile der Familie Mahler oder der Familie Lorent, die der Autorin nicht bekannt sind, ihre Vorfahren wiedererkennen.

(ca. 12 MB)

ISBN [978-3-86582-488-2] / EUR 28,00


 

Marschall, Ernst: »Milchgesicht und Panzergerassel«

[978-3-86582-438-7] Archiv der Zeitzeugen 010, 318 Seiten, Broschur

In Milchgesicht und Panzergerassel stellt Ernst Marschall eine Zeit dar, die so eindringlich geschildert ist, dass man meint sie selbst zu erleben. Dass man meint, mitten drin zu stehen und die gleiche Entwicklung durchzumachen. Alle Schilderungen sind wahre Begebenheiten, manchmal Dur und manchmal Moll. Sollten sich Personen in diesen zu erkennen glauben, sei angemerkt, dass alle Namen geändert sind. Ähnliche oder gar gleiche Erlebnisse müssen nicht zwangsläufig die hier dargestellten sein. Ortsnamen mögen anders geschrieben werden, doch sollen sie ihre Namen so behalten wie sie im Gedächtnis des Autors verankert sind.
Erwähnt soll werden, dass dieses Werk dem Autor sehr zusetzte. Dass er nachts immer wieder aufwachte, weil ihm hier oder da eine Ergänzung oder Verbesserung einfiel. Dass er danach oft
stundenlang wach lag und grübelte. Aber auch, dass ihn Träume quälten, in denen er Szenen erlebte, oft der damaligen Realität entsprechend oder traumhaft übersteigert und damit noch mehr belastend.

(ca. 0,8 MB)

ISBN 978-3-86582-438-7 / EUR 17,50


    Ernst, Heinz: »Oberjäger Fritz Pietz im Rußlandfeldzug des 2. Weltkrieges«

Nur PDF.

Das bekannte Bild der Familie Heinrich Pietz sen. zeigt Fritz Pietz als Jugendlichen und Jüngsten zwischen den Eltern und fünf Geschwistern. Seine Kindheit liegt noch nicht weit zurück, so dass man sich gut vorstellen kann, wie er als Kind und als Schuljunge ausgesehen hat. Offensichtlich gleicht er der Mutter mehr als dem Vater. Fritz wurde am 27. November 1912 in Dülmen als jüngstes Kind von Heinrich und Anna Pietz geb. Depel geboren....

(ca. 0,5 MB)


   

Klee Rosenthal, Bellis: »Etwas besseres als den Tod«

Archiv der Zeitzeugen 012, 348 Seiten, nur PDF

»Gerade jetzt brauchen die Menschen das Märchen wie selten zuvor. Und sie sind ja ganz begierig auf ein wenig Gemüt und Fantasie abseits von ihren materiellen Sorgen. Und ich ich bin Gärtner und Märchendichter. Als sie Nahrung für ihre Mägen brauchten, habe ich sie ihnen aus meiner Gärtnerei gegeben. Jetzt brauchen sie Nahrung für die Seele, vor allem die Kinder. Die sollen sie aus den Märchen bekommen.«
Kurt Klee,1950
»Herr Kurt Klee, geb. 1.11.1906 zu Weißenfels, ist Verfasser vieler Kinderlieder, Liedspiele und Märchen. Herr Klee ist gelernter Gärtner. In der Arbeiterjugendbewegung vor 1933 entwickelte er eine ganz besondere Befähigung zum Jugenderzieher. Durch liebevolle Versenkung in die Seelen der jungen Menschenpflanzen wurde er zum Dichter von Liedern,Spielen und Märchen, die in ihrer Art wohl zum Besten und Reinsten gehören, was in der heutigen Zeit für Kinder geschrieben
wurde. Die Arbeiten Herrn Klees sind nach Form und
erzieherischerWirkung beachtenswert.«

(ca. 1,8 MB)


   

Skopp, Horst: »Überlebenschance Pharmazie: Imaginäre Schlösser 1921 - 1950«

Archiv der Zeitzeugen 021, 459 Seiten, nur PDF

Auch erschienen unter der ISBN 978-3-00-021550-6

(ca. 2,5 MB)


   

Bonin, Fritz und Inge: »Zwei Wege aus Ostpreussen«

Archiv der Zeitzeugen 022, 294 Seiten, nur PDF

Kindheit in Ostpreussen: Während Fritz Bonin fröhliche Lausbubenstreiche ausheckt, erlebt Inge ein zerrüttetes Elternhaus. Im Januar 1945 gelingt ihr die Flucht vor der Roten Armee; er erlebt die Grausamkeiten der Besatzer. Sechzig Jahre danach veröffentlicht das Paar seine Erinnerungen.

Auch erschienen unter der ISBN 978-3-86582-717-3

(ca. 0,9 MB)


   

Wagner, Franz-Johannes: »Wider das Vergessen. Sozialarbeiterkollegen aus dem Studienjahrgang 1955 bis 1957 berichten über Ihre Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg und an dessen Ende«

Die Sozialarbeiterkollegen des Studienjahrgangs 1955 - 1957 im »Seminar für Wohlfahrtspfleger« Fachschule für Sozialpädagogik in Freiburg / Breisgau haben ihre Erlebnisse beim Kriegsende 1945 niedergeschrieben. Anlässlich des »Goldenen Examensjubiläums« im Jahre 2007 wurden diese Beiträge als Sammlung von Zeitzeugenberichten zusammengetragen.

Archiv der Zeitzeugen 023, 73 Seiten, nur PDF

(ca. 1 MB)


   

Böninger, Beatrice: »Großherzoglicher Bürgermeister. Großherzoglicher Bürgermeister von Herrnheim bei Worms - Philipp und Wilhelm Mahler - Familienchronik 1649-1960«

[978-3-86582-897-2] Archiv der Zeitzeugen 015, 317 Seiten, Broschur

Die Autorin hatte auf dem Friedhof in Herrnsheim bei Worms vier Doppelgräber ihrer Vorfahren gefunden. Auf dem Grabstein ihres Ururgroßvaters Philipp Mahler, der 1875 verstorben war, konnte man noch die Inschrift Großherzoglicher Bürgermeister lesen. Zwei Grabsäulen im Eingangsbereich des Friedhofs tragen ebenfalls Namen der Familie Mahler. Über ein Jahr Recherche hat die Autorin mit Familienmitgliedern zusammengebracht, die ihr zuvor nicht bekannt waren. Dadurch kam eine Fülle von Bildmaterial zusammen, das dieser Familienchronik einen lebendigen Charakter verleiht. Der Autorin ist es gelungen, den Stammbaum der Familie Mahler, beginnend am Ende des 30jährigen Krieges, lückenlos bis in die heutigen Tage nachzuweisen. Der Zeitrahmen umfasst 360 Jahre. Dennoch, das Buch ist so geschrieben, dass es sich fast wie ein Kriminalfall liest, unterhaltsam und spannend. Die Geschichte der Familie Mahler ist verbunden mit der des Posthalters von Worms, Kilian Euler (1786-1842), mit dem Weingut Valkenberg und der Familie des Lederfabrikanten Reinhart aus Worms. Weitere Verbindungen bestehen zu der Familie Bodani aus Mannheim und zur Familie des Tabakhändlers Ringwald aus Emmendingen. Insbesondere beleuchtet dieses Buch die Geschichte von Herrnsheim im Zusammenhang mit dem Großherzoglichen Bürgermeister Philipp Mahler (1874-1875) sowie Wilhelm Mahler, der von 1875 bis 1920 die Geschicke der kleinen Gemeinde bestimmte.

(ca. 2,5 MB)

ISBN 978-3-86582-897-2 / EUR 22,50


 

Hausmann, Wolfgang: »Sonntagskind - Gödekes Jahre 1933-1953«

[978-3-86991-076-5] Archiv der Zeitzeugen 020, 126 Seiten, Broschur

(ca. 850 KiB)

ISBN 978-3-86991-076-5/ EUR 12,50

 


 

 

Lachmund, Johannes: »Fliegen (Mein Traumberuf - bis zu den bitteren Erlebnissen des Krieges)«

[978-3-86582-851-4] Archiv der Zeitzeugen 024, 281 Seiten, Broschur

Sehnsüchtig schaut ein Junge zum Himmel, unter dem ein Flugzeug seine Kreise zieht. Diese Sehnsucht wird ihn nie wieder verlassen. Es ist Krieg, als er seine Ausbildung beginnt: Flugschüler zuerst und nach vielen Schulflügen schließlich Flugzeugführer, Kapitän einer der großen Transportmaschinen. So bleibt es ihm auch erspart auf Menschen schießen zu müssen. Johannes Lachmund erzählt mit spürbarer Begeisterung über das Erlebnis Fliegen, so anschaulich, dass der Leser alles miterleben vermag. Er erzählt von der Kameradschaft unter den Rittern der Lüfte, aber auch von den Gefahren, denen er in den Zeiten des Krieges ausgesetzt war. Lachmunds Sprache ist eindringlich, überzeugend, voller Leben. Es ist ein Genuss besonderer Art, dieses Buch zu lesen.
Erhard Hampel

(ca. 4,5 MB)

ISBN 978-3-86582-851-4 / EUR 18,50

 


 

 

Gierse, Ludwig: »Demjansk/Bukarest/Kutschino (Krieg und Gefangenschaft)«

[978-3-86582-848-4] Archiv der Zeitzeugen 025, 274 Seiten, Broschur

Krieg und Gefangenschaft – zehn verlorene Lebensjahre?Ein Student möchte im Sommer 1939 seinen dreimonatigen Wehrdienst absolvieren und ahnt nicht, dass daraus zehn Jahre Krieg und russische Gefangenschaft werden sollen. Das Schicksal führt ihn als Soldat zunächst an die Westfront – Niederlande, Belgien und Frankreich –, dann nach Russland und Rumänien. Immer wieder gibt es trotz aller Schrecken des Krieges Phasen der Hoffnung und etwas privates Glück – Freistellung für Studiensemester, junge Liebe und Hochzeit, schließlich die Geburt einer Tochter. Am Kriegsende zuerst kurz in amerikanischer, bald jedoch in russischer Gefangenschaft, durchlebt er noch einmal eine längere Leidenszeit. In immer wieder anderen Lagern, teilweise unte
unmenschlichen Bedingungen und lange Zeit ohne jeden Kontakt nach Hause, gilt es durchzuhalten und den Lebensmut nicht zu verlieren, bis er endlich 1949 entlassen wird. Im Abstand von Jahrzehnten berichtet Ludwig Gierse ohne Hass und Verbitterung von den Erlebnissen dieser Jahre. Er nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch ganz Europa und lässt eine Zeit lebendig werden, die nie in Vergessenheit geraten darf.

(ca. 2,5 MB)

ISBN 978-3-86582-848-4 / EUR 16,80


 

   

Rosenkranz, Kurt: »Meine Erlebnisse als Funker bei der Kriegsmarine, in der Kriegsgefangenschaft und als Funkoffizier bei der Handelsmarine«

Archiv der Zeitzeugen 027, 72 Seiten, nur als Download erhältlich

Krieg und Gefangenschaft – zehn verlorene Lebensjahre?Ein Student möchte im Sommer 1939 seinen dreimonatigen Wehrdienst absolvieren und ahnt nicht, dass daraus zehn Jahre Krieg und russische Gefangenschaft werden sollen. Das Schicksal führt ihn als Soldat zunächst an die Westfront – Niederlande, Belgien und Frankreich –, dann nach Russland und Rumänien. Immer wieder gibt es trotz aller Schrecken des Krieges Phasen der Hoffnung und etwas privates Glück – Freistellung für Studiensemester, junge Liebe und Hochzeit, schließlich die Geburt einer Tochter. Am Kriegsende zuerst kurz in amerikanischer, bald jedoch in russischer Gefangenschaft, durchlebt er noch einmal eine längere Leidenszeit. In immer wieder anderen Lagern, teilweise unte
unmenschlichen Bedingungen und lange Zeit ohne jeden Kontakt nach Hause, gilt es durchzuhalten und den Lebensmut nicht zu verlieren, bis er endlich 1949 entlassen wird. Im Abstand von Jahrzehnten berichtet Ludwig Gierse ohne Hass und Verbitterung von den Erlebnissen dieser Jahre. Er nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch ganz Europa und lässt eine Zeit lebendig werden, die nie in Vergessenheit geraten darf.

(ca. 890 KiB)


 

   

Baumann, Dr. Heinz: »Johann Friedrich August Baumann – Lebenslauf mit Kriegstagebuch 1870/71«

Archiv der Zeitzeugen 028, 17 Seiten, nur als Download erhältlich

Krieg und Gefangenschaft – zehn verlorene Lebensjahre?Ein Student möchte im Sommer 1939 seinen dreimonatigen Wehrdienst absolvieren und ahnt nicht, dass daraus zehn Jahre Krieg und russische Gefangenschaft werden sollen. Das Schicksal führt ihn als Soldat zunächst an die Westfront – Niederlande, Belgien und Frankreich –, dann nach Russland und Rumänien. Immer wieder gibt es trotz aller Schrecken des Krieges Phasen der Hoffnung und etwas privates Glück – Freistellung für Studiensemester, junge Liebe und Hochzeit, schließlich die Geburt einer Tochter. Am Kriegsende zuerst kurz in amerikanischer, bald jedoch in russischer Gefangenschaft, durchlebt er noch einmal eine längere Leidenszeit. In immer wieder anderen Lagern, teilweise unte
unmenschlichen Bedingungen und lange Zeit ohne jeden Kontakt nach Hause, gilt es durchzuhalten und den Lebensmut nicht zu verlieren, bis er endlich 1949 entlassen wird. Im Abstand von Jahrzehnten berichtet Ludwig Gierse ohne Hass und Verbitterung von den Erlebnissen dieser Jahre. Er nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch ganz Europa und lässt eine Zeit lebendig werden, die nie in Vergessenheit geraten darf.

(ca. 3,5 MB)


 

   

Hahn, Helmut: »1945 mit 17 – Wie mir die Jugend gestohlen wurde«

[978-3-86991-156-4] Archiv der Zeitzeugen 029, 397 Seiten

Helmuth Hahn, Jahrgang 1927, überlebte das Ende des zweiten Weltkrieges, geriet als Wehrmachtsangehöriger bei der Verteidigung Berlins in Kriegsgefangenschaft und kehrte im Dezember 1949 aus Russland heim. Der autobiografische Bericht erinnert an das Schicksal einer Generation, die blutjung Soldat werden musste und praktisch nur die Wahl hatte: Tod durch russische Kugeln oder den Strick vom NS-Schnellgericht.

(ca. 1,5 MB)

ISBN 978-3-86991-156-4 / EUR 19,50


 

   

Stegmüller, Georg: »Gefangenschaft in Russland«

Archiv der Zeitzeugen 032, 12 Seiten

Von 1945 bis 1949 war Georg Stegmüller als deutscher Kriegsgefangener im Ural. In den vergangenen Jahren hat der mittlerweile 93jährige (geb. 5.2.1917 in München) sehr interessante Gespräche mit seiner Enkelin Iulia Stegmüller geführt. Einige Fragen und Antworten zur russischen Kriegsgefangenschaft hat sie aufgeschrieben.

(ca. 6 MB)


 

   

Cornelissen, Barbara und Josef, Mühlhaus, Gertrudis und Peter, Thomas, Hannelore und Helmut: »Wie ich das Kriegsende 1945 in Mühlhausen/Uelzen erlebte«

Archiv der Zeitzeugen 034, 84 Seiten

60 Jahre danach – Zeitzeugen erinnern sich.

(ca. 2 MB)