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1850 bis 1945. Von der Industriellen Revolution bis zu den Weltkriegen.

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Bachmann, Richard: »Betrogen und vergessen«

Die Geschichte des Kriegskindes Reinhard Bachner

[978-3-86582-139-3] Archiv der Zeitzeugen 005, 710 Seiten, Broschur

Die Geschichte des Reinhard Bachner steht stellvertretend für eine Generation. deren Kindheit in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Humorlos und schnell mussten diese Kriegskinder zu Erwachsenen werden. Und sie wurden in ihrer persönlichen Entwicklung genau dort geschädigt. wo es am meisten wehtut: in den ersten entscheidenden Lebenserfahrungen. Eine barbarische Diktatur. strenge Erziehung und materielles Elend – aus diesem Beton wurde das Fundament ihrer seelischen Identität gegossen. Das Fazit: Die Kriegskinder gehören zu einer betrogenen. von der Geschichte kalt übergangenen und vergewaltigten Generation. Sie zahlten die Zeche für den Krieg schon bei der Geburt. Und sie litten auch am meisten unter den Konsequenzen dieses Krieges. Der Überlebensdruck Ende der 40er bis Ende der 50er Jahre kostete die zweite Chance im Leben: Nach der Kindheit im Krieg war es diesmal die Jugend nach dem Krieg. die für immer beschädigt wurde. Richard Bachmann hat dem noch wenig durchleuchteten Alltag der Kriegskinder und ihrem Werdegang ein Denkmal gesetzt.

(ca. 2 MB)

ISBN 978-3-86582-139-3 / EUR 27,50

 

Helms, Heinrich: »Nun gute Nacht, meine Lieben«

Briefe aus dem Zweiten Weltkrieg, Herausgegeben von Siegmund Helms

[978-3-86582-291-8] Archiv der Zeitzeugen 006, 430 Seiten, Broschur

Dieser Band enthält Briefe des Lehrers Heinrich Helms. der von 1940-45 als Soldat in Frankreich und an der Ostfront eingesetzt war. wo die deutscheWehrmacht vergeblich versuchte. Moskau einzunehmen. Kurz vor Kriegsende erlag er während des Rückzuges der deutschen Truppen in Ostpreußen seinen schweren Verwundungen und wurde auf einem Soldatenfriedhof in Pillau bei Königsberg begraben. Über den gesamten Zeitraum stand die Sehnsucht des Pioniers Heinrich Helms nach seiner Familie im Mittelpunkt der meisten Briefe. Mit dem von Hitler propagierten Feindbild war er nach Polen und Russland gekommen. im Kontakt mit der polnischen und russischen Bevölkerung revidierte er dieses Bild. Schwer nachzuvollziehen ist gelegentlich der Kontrast zwischen den schrecklichen Kriegsereignissen und seinen fast idyllischen Briefen. in denen er immer wieder Landschaften. Dörfer und Städte sowie die Lebensverhältnisse der dortigen Bevölkerung und seine Quartiere beschrieb.

(ca. 3 MB)

ISBN 978-3-86582-291-8 / EUR 20,80

 

Lempelius, Alfred: »Erster Weltkrieg«

[978-3-86582-326-7] Archiv der Zeitzeugen 001, 237 Seiten, Broschur

In seinen Aufzeichnungen aus dem ersten Weltkrieg schildert der junge Soldat Alfred Lempelius präzise den Kriegsalltag und Umgebung einiger Kriegsschauplätze der Jahre 1916 bis 1918: Berichte über die Routine in der Truppe, Landschaften und Märsche sowie Schilderungen des grausigen Grabenkrieges in Flandern. Alfred Lempelius beschreibt einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben als Soldat im ersten Weltkrieg. Er verweilt auch einige Zeit bei seinen Erlebnissen hinter der Front und mit Landschaftsschilderungen während den Verlagerungen seiner Truppe. Für heutige Leser ist dieses Tagebuch ein eindrucksvolles Dokument, in dem Alltag, Erfahrungen und Empfindungen eines Soldaten im ersten Weltkrieg an Frontschauplätzen sichtbar werden.

(ca. 0,6 MB)

ISBN 978-3-86582-326-7 / EUR 15,50

 

 

Mann, Hans: »Eine Jugend unter Despoten«

[978-3-86582-421-9] Archiv der Zeitzeugen 008, 661 Seiten, Broschur

Hans Mann, Jahrgang 1926. berichtet tabufrei vom Leben als Heranwachsender im Dritten Reich. Der Zeitzeuge ließ jahrelang im geistigen Ghetto der Nazis den Freiheitsgedanken über BBC London auf sich wirken. Er erzählt von den Schrecken des Krieges und der langen russischen Gefangenschaft nach dem Krieg. Der Autor versucht auf die Schlüsselfrage zu antworten. warum und mit welcher Unerbittlichkeit die Deutschen bis in den Untergang durchhielten und distanziert sich von zu einfachen Erklärungsmustern.

(ca. 0,5 MB)

ISBN 978-3-86582-421-9 / EUR 25,00

 

 

Schaefer, Karl: »Die Holzschale der Kahns«

[978-3-86582-419-6] Archiv der Zeitzeugen 007, 243 Seiten, Broschur

Der Verfasser erzählt seinen Enkeln in spannenden Episoden und nachdenklichen Schilderungen, wie er als Junge durch eine Reihe von alltäglichen Erfahrungen, aber auch dramatischen Ereignissen zu einer inneren Ablehnung und Gegnerschaft gegenüber dem Nationalsozialismus gelangt. Diese Reihe beginnt damit, dass er am 10.11.1938 (Reichskristallnacht) verstörter Zeuge der menschenunwürdigen Verhaftung der Eheleute Kahn wird. Besonders anschaulich weiß er seine Erlebnisse und Ängste als Pimpf, im Bombenkrieg und am Kriegsende darzustellen. Ebenso interessant und wissenswert ist sein Bericht, wie er die einjährigen Zwangsferien überbrückt und welchen Schock die Nachrichten von dem Völkermord an den Juden und die Entdeckung eines Massengrabes mit ermordeten Russen in unmittelbarer Nähr der Heimatstadt in ihm auslösen.

(ca. 0,7 MB)

ISBN 978-3-86582-419-6 / EUR 15,90

 

Runze, Klaus: »Karl-Boguslaf, 1933 - 1945 «

[978-3-86582-414-1] Archiv der Zeitzeugen 009, 118 Seiten, Broschur

Zu Ostern 1933 wird Karl-Boguslav Runze eingeschult. Die Zeitläufe, welche die vorgezeichnete Gleisrichtung ihrer verhängnisvollen Bahn schon einzuschlagen begonnen hatten, nahmen drei Monate nach der Machtergreifung Adolf Hitlers, auch Karl-Bo, den kleinen, als Prinz apostrophierten Träger des Familien-Verbunds, mit. Wie von einem Regenbogen getragen, dessen luzide Farben sich immer mehr trübten, um schließlich als dunkler Schweif gleich einem schwarzen Regenbogen am Himmel zu erscheinen, mündete sein kurzes und doch so intensiv geführtes Leben schnurstracks
in dem schwarzen Loch eines bis heute ungewiss gebliebenen Abbruchs.
Vor diesem »Zielpunkt zum Tode« sollte er, der Rekrut der Kavallerie, im Januar 1945 nun stehen – und vermisst bleiben: Als ein 17-jähriger Wehrmachtssoldat war er in Gnesen, östlich der Stadt Posen, stationiert, als die Rote Armee ab Mitte Januar 1945 – drei Monate vor dem Zusammenbruch des Dritten Reiches – südlich von Warschau mit der Überquerung der Weichsel die Offensive in Richtung
Berlin einleitete.

Als jüngerer Bruder, der ihn auf vielen Wegen seines so windungsreichen jungen Lebens begleiten konnte, habe ich die umfangreichen Zeugnisse, die Bo, wie er ja auch verkürzt genannt wurde, uns hinterlassen hat, zusammengetragen. Zu einem leuchtenden Blumenstrauß gebündelt, der sich immer mehr zu einem Gebinde schwarzer Knospen verknoten musste, habe ich versucht das Vermächtnis, das dieses Leben uns übertragen hat, in der Form einer Ich-Erzählung als »Ein helles Leben in Verdunkelung« in den Raum zu stellen.

Klaus Runze, Mai 2006

(ca. 2 MB)

ISBN 978-3-86582-414-1 / EUR 12,50

 

 

Böninger, Beatrice : »MY DEAR OLD SCHITZELCHEN«

Mahler und Lorent 1810-1960, Zwei deutsch-englische Familien, Dokumente, Briefe, Fotos

Archiv der Zeitzeugen 011, 481 Seiten, Broschur

Die Autorin hat 17 Jahre nach dem Tod ihres Vaters eine umfangreiche Sammlung von Familiendokumenten entdeckt. Sie besteht aus alten Fotos, Dokumenten, Briefen und Zeitungsausschnitten. Beatrice Böninger war auf die Familiengeschichte Mahler und Lorent gestoßen, zwar nicht lückenlos, dafür aber sehr authentisch in bestimmten Abschnitten. Die Unterlagen gehen zurück bis Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie sind wie ein Puzzle, mit dem sich die Zeitabschnitte von 1810 bis 1960, gemeinsam mit den Personen, zu einem Bild zusammenfügen lassen. Zwei handgeschriebene Briefe des Urgroßvaters John Rudolf Lorent an seine Tochter Beatrice Mahler geb. Lorent aus den Jahren 1904 und 1905 haben dem Buch den Titel gegeben. Der Vater redet seine Tochter, die zwischenzeitlich Ehefrau und Mutter ist, mit My dear old Schnitzelchen an. Das Buch enthält u.a. 63 Liebesbriefe von Beatrice Lorent an Philipp Mahler aus den Jahren 1893/94. Weitere 76 Briefe an John Rudolf Lorent in England von seiner Schwester Mina aus Köln, aus den Jahren 1899 bis 1904, schildern das damalige Leben in der Stadt am Rhein. Drei Briefe aus dem Jahr 1879 von John R. Lorent aus Kairo an das Bankhaus Rothschild in London, konnten mit freundlicher Genehmigung des Rotschild Archivs London veröffentlicht werden. Mit diesem Buch ist auch die Vorstellung verbunden, dass andere Teile der Familie Mahler oder der Familie Lorent, die der Autorin nicht bekannt sind, ihre Vorfahren wiedererkennen.

(ca. 10 MB)

ISBN [978-3-86582-488-2] / EUR 28,00

 

 

Marschall, Ernst: »Milchgesicht und Panzergerassel«

[978-3-86582-438-7] Archiv der Zeitzeugen 010, 318 Seiten, Broschur

In Milchgesicht und Panzergerassel stellt Ernst Marschall eine Zeit dar, die so eindringlich geschildert ist, dass man meint sie selbst zu erleben. Dass man meint, mitten drin zu stehen und die gleiche Entwicklung durchzumachen. Alle Schilderungen sind wahre Begebenheiten, manchmal Dur und manchmal Moll. Sollten sich Personen in diesen zu erkennen glauben, sei angemerkt, dass alle Namen geändert sind. Ähnliche oder gar gleiche Erlebnisse müssen nicht zwangsläufig die hier dargestellten sein. Ortsnamen mögen anders geschrieben werden, doch sollen sie ihre Namen so behalten wie sie im Gedächtnis des Autors verankert sind.
Erwähnt soll werden, dass dieses Werk dem Autor sehr zusetzte. Dass er nachts immer wieder aufwachte, weil ihm hier oder da eine Ergänzung oder Verbesserung einfiel. Dass er danach oft
stundenlang wach lag und grübelte. Aber auch, dass ihn Träume quälten, in denen er Szenen erlebte, oft der damaligen Realität entsprechend oder traumhaft übersteigert und damit noch mehr belastend.

(ca. 0,8 MB)

ISBN 978-3-86582-438-7 / EUR 17,50

 

    Heinz Ernst: »Oberjäger Fritz Pietz im Rußlandfeldzug des 2. Weltkrieges «

Nur PDF.

Das bekannte Bild der Familie Heinrich Pietz sen. zeigt Fritz Pietz als Jugendlichen und Jüngsten zwischen den Eltern und fünf Geschwistern. Seine Kindheit liegt noch nicht weit zurück, so dass man sich gut vorstellen kann, wie er als Kind und als Schuljunge ausgesehen hat. Offensichtlich gleicht er der Mutter mehr als dem Vater. Fritz wurde am 27. November 1912 in Dülmen als jüngstes Kind von Heinrich und Anna Pietz geb. Depel geboren....

(ca. 1,5 MB)

 

   

Klee Rosenthal, Bellis: »Etwas besseres als den Tod«

Archiv der Zeitzeugen 012, 348 Seiten, nur PDF

»Gerade jetzt brauchen die Menschen das Märchen wie selten zuvor. Und sie sind ja ganz begierig auf ein wenig Gemüt und Fantasie abseits von ihren materiellen Sorgen. Und ich ich bin Gärtner und Märchendichter. Als sie Nahrung für ihre Mägen brauchten, habe ich sie ihnen aus meiner Gärtnerei gegeben. Jetzt brauchen sie Nahrung für die Seele, vor allem die Kinder. Die sollen sie aus den Märchen bekommen.«
Kurt Klee,1950
»Herr Kurt Klee, geb. 1.11.1906 zu Weißenfels, ist Verfasser vieler Kinderlieder, Liedspiele und Märchen. Herr Klee ist gelernter Gärtner. In der Arbeiterjugendbewegung vor 1933 entwickelte er eine ganz besondere Befähigung zum Jugenderzieher. Durch liebevolle Versenkung in die Seelen der jungen Menschenpflanzen wurde er zum Dichter von Liedern,Spielen und Märchen, die in ihrer Art wohl zum Besten und Reinsten gehören, was in der heutigen Zeit für Kinder geschrieben
wurde. Die Arbeiten Herrn Klees sind nach Form und
erzieherischerWirkung beachtenswert.«

(ca. 1,7 MB)

   

Horst Skopp: »Überlebenschance Pharmazie: Imaginäre Schlösser 1921 - 1950r«

Archiv der Zeitzeugen 021, 459 Seiten, nur PDF

Auch erschienen unter der ISBN 978-3-00-021550-6

(ca. 2,5 MB)